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Die in Berlin geborene Cellistin Nadja Reich studierte bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin und bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste.

Von 2019 bis 2022 war sie Akademistin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und ist seither regelmäßig dort als Aushilfe u.a. auch als Stimmführerin und bei Kammerkonzerten zu Gast.

Seit 2023 ist Nadja Reich Mitglied im Nerida Streichquartett. Mit dem Quartett erhielt sie 2024 beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin den Preis des Bundespräsidenten  (2. Preis).

Wichtige inspirierende Impulse erhielt sie durch die musikalische Begegnung mit Kristin von der Goltz,  Steven Isserlis, Truls Mørk und Alfred Brendel sowie den intensiven Austausch mit Musiker*innen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Frans Helmerson, Wolfgang Emanuel Schmidt und Leonid Gorokhov. Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat sie u.a. gemeinsam mit dem Doric Quartet und Midori auf. 

 

Nadja Reich wurde eingeladen zu Festivals wie Ernen Musikdorf (Schweiz), Gezeitenkonzerte, Krzyzowa Music Festival (Polen), Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Transsiberian Art Festival (Russland), Musikalischen Sommer in Ostfriesland (Deutschland), Kyoto International Students' Festival (Japan), Valdres Sommersymfoni (Norwegen), Mendelssohn on Mull (Schottland) und Young Prague Festival (Tschechien) u.a. 

2018/19 war Nadja als Cellistin in der Theaterproduktion „44 Harmonies from Apartment House 1776“ von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich zu erleben.

Nadja Reich ist Preisträgerin des Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreises 2018 und des Migros Kulturprozent Studienpreises 2017 und 2018. ​2017 gewann Nadja Reich den 1. Preis beim internationalen Suggia Wettbewerb in Porto; 2011 gewann sie einen ersten Preis beim internationalen Hindemithwettbewerb in Berlin.

Neben zahlreichen Erfolgen erhielt Nadja Reich unter anderem 2015 zwei Sonderpreise beim Tonali Wettbewerb; seitdem beteiligt sie sich am TONALi Kulturprojekt, das sich als aktiver Mitgestalter der Zukunft des Konzert- und Kulturlebens versteht.

Neben ihren Auftritten im konventionellen Rahmen liebt sie es, neue Konzertformate auszuprobieren und freie Improvisation und zeitgenössische Musik zu entdecken. Dies hat sie u.a. beim Reeperbahn Festival und im Sendesaal Bremen präsentiert.

 

Nadja Reich spielt auf einem Filippo Fasser Cello, eine großzügige Leihgabe von Sol Gabetta. 

 

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Foto: Julia Baier
 
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