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„Nadja Reich spielt sehr feinsinnig und gestaltet intelligent, gleichwohl ist ihr Spiel sehr

ausdrucksvoll und persönlich. Besonders hervorzuheben ist ihre stilistische Vielseitigkeit, mit

der sie sowohl zeitgenössische Musik als auch Barockmusik interpretiert, letztere unter

Berücksichtigung der Erkenntnisse über historische Aufführungspraxis.“

- Jens Peter Maintz

 

Nadja Reich wurde in Berlin geboren.

Seit 2024 ist sie Mitglied im Trio E.T.A., das bis 2027 vom SWR als SWR Kultur new talent gefördert wird. 

Im Mai 2026 gewann das Trio den ersten Preis sowie den Hitzacker Debüt-Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka (Japan). 2027 wird das Ensemble für eine Grand-Prix Tournee mit 10 Konzerten nach Japan zurückkehren. 

Konzerte führten das Trio E.T.A. in die Suntory Hall Tokio, den Musikverein Wien, die Elbphilharmonie Hamburg (Kammermusikfreunde), die Liederhalle Stuttgart (RussKlassik) sowie in die Wigmore Hall in London. Außerdem gastiert das  Ensemble regelmäßig bei Festivals wie den Schwetzinger SWR-Festspielen und dem Rheingau Musik Festival. Das Trio ist Britten Pears Young Artist 2026/2027 (England).

Im Sommer 2026 erscheint das zweite Album des Trios bei NAXOS mit Werken von César Franck, Edvard Grieg und dem Trio in A-Dur, das früher Brahms zugeschrieben wurde.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Nadja Reich außerdem gemeinsam mit dem Doric Quartet, Alasdair Beatson und Midori aufgetreten u.a. beim Ernen Musikdorf, Krzyzowa Music Festival und Open Chamber Music Prussia Cove. Als Solistin war Nadja Reich unter anderem mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu erleben und spielte u.a. in der Alti Hall Kyoto, im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin und im Rudolfinum in Prag.

Ausserdem wurde sie als Cellistin und Performende für

mehrere Musiktheaterproduktionen Christoph Marthalers im Schauspielhaus Zürich, im Theater Basel und in der Staatsoper Hamburg engagiert.

Nadja Reich gewann erste Preise beim Internationalen Suggia-Wettbewerb in Porto sowie beim Internationalen Hindemith-Wettbewerb in Berlin. Beim Tonali Wettbewerb erhielt sie den Sonderpreis der Vereinigung von Freunden von Kammermusik Hamburg und den Saltarello Sonderpreis vom Sendesaal Bremen. Außerdem ist sie Preisträgerin des Banff Wettbewerbs (Kanada), des Irene-Steels-Wilsing-Wettbewerbs (Heidelberg) und des Mendelssohn Wettbewerb (Berlin) als ehemaliges Mitglied im Nerida Quartett, sowie beim Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreises und Orpheus Wettbewerbs (Schweiz).

Nadja Reich studierte bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin und bei Prof. Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Zusätzlich erhielt sie wichtige künstlerische Impulse durch Kristin von der Goltz, Oliver Wille, Truls Mørk und Alfred Brendel sowie durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, in der sie von 2019-2022 als Akademistin an Tourneen, Kammerkonzerten und CD-Aufnahmen mitwirkte. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und bei Steven Isserlis beim International Musicians' Seminar in Prussia Cove.

Nadja Reich spielt auf einem Paolo Testore Cello aus dem Jahr 1745, einer großzügigen Leihgabe der Hoenes Stiftung - Museum Villa Rot.

 

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Foto: Julia Baier
 
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